4. Informationsschreiben zum Projekt „Barrierefreier Tourismus“ (Tourismus für alle)

Der lang ersehnte Sommer ist nun endlich gekommen und damit auch die freudige Mitteilung, dass wir Mitte Oktober mit dem ersten konkreten Projektschritt starten. Ermöglicht wurde diese positive Ausgangslage mit der Unterstützung des Vereins Simovita. Sie haben uns bei der Mittelbeschaffung geholfen und fürs erste überhaupt den Start ermöglicht. Wir freuen uns in erster Linie für die behinderten Menschen, ihnen eine Stimme zu geben und mit ihnen einen weiteren Schritt zur gelebten Inklusion zu gehen.
Die lange Vorbereitungszeit und die vielen Kontakte zu den Fachpersonen, zu den Betroffenen und zu den Vertreterinnen und Vertreter der Dachorganisationen hat sich ausbezahlt. Wir wagen heute zu behaupten, dass nur durch diese Zusammenarbeit, Absprachen und Auseinandersetzungen ein nachhaltiges und dauerhaftes Angebot zu mehr Selbstbestimmung für die behinderten Menschen entsteht.
Um nun dieses Ziel zu erreichen bedarf es alle Kräfte, die behinderten Menschen zu motivieren und bei der Befragung zu unterstützen. Uns ist bewusst, dass der Fragebogen umfangreich ist und etwas Zeit bei der Beantwortung der Fragen beansprucht. Aber mit unserer und Ihrer Hilfe werden wir es schaffen einen aussagekräftigen Rücklauf zu erreichen. Wie höher der Rücklauf, wie präziser die Aussage. Die ist massgebend für den nächsten Schritt auf die Tourismusbranche zu.
Die aus der Befragung hervorgehenden Antworten liefern uns nicht nur ein Bild bezüglich Freizeitgestaltung, wir erhalten ein differenziertes Bild über die Menschen, über ihre Bedürfnisse, Wünsche, Art der Behinderung (Mehrfachbehinderung), persönliche Einschätzung ihrer Situation etc. Diese einmalige Chance wollen wir nutzen und bei der Gleichstellung einen gehörigen Fortschritt erzielen.
Wir sind daran, dieses Vorhaben auch breit zu kommunizieren. In erster Linie möchten wir die
bestehenden Kanäle und Plattformen (Website, Facebook, Twitter etc.) der Organisationen und Institutionen zu nutzen. Auch persönliche Statements von Betroffenen, Vertreterinnen und Vertreter der Organisation etc. zu Wort kommen lassen. Wir denken, dass ihre Motivation zur Teilnahme am meisten Gewicht hat.
Wir sind auch daran, einen Medienpartner zu suchen, der einer breiten Bevölkerung die Themen und Anliegen der behinderten Menschen näher bringt.
Dieses Vorhaben soll für die behinderten Menschen ein Sprachrohr werden, ihnen eine Stimme geben. Und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung und fachliche Begleitung.
Nun stehen wir ganz nah am Ziel wie beim Sport, es braucht noch den letzten Effort und gemeinsam schaffen wir es und dafür danken wir Ihnen herzlich.
Roland Petschen, Projektleiter

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